Allgemeine Geschäftsbedingungen

Von  

Nicole Benz

DIY Dekoration & Brautstyling

Benzaubernd heiraten

 

DIY Dekorationen

 

§1 Geltungsbereich

(1) Diese AGB sind Bestandteil jedes abgeschlossenen Vertrages. Sie gelten insbesondere für Verträge zwischen der Firma benzaubernd heiraten (Auftragnehmer) und ihren Vertragspartnern (Auftraggeber).

(2) Sie gelten uneingeschränkt, soweit nicht eine abweichende, schriftliche Individualvereinbarung vorrangig ist.

(3) Die Verleih- und Verkaufsbedingungen des Auftragnehmers gelten ausschließlich. Entgegenstehende oder von den Verleih- und Verkaufsbedingungen des Auftragnehmers abweichende Bedingungen des Auftraggebers erkennt der Auftragnehmer nicht an, auch nicht durch vorbehaltlose Vertragsdurchführung. Abweichende Bestimmungen des Auftraggebers werden nur dann anerkannt, wenn der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zustimmt.

 

§2 Eigentum

Die Leihwaren, ebenso die dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellten Muster, bleiben Eigentum der Firma benzaubernd heiraten. Im Falle der Einbehaltung der Leihartikel bzw. der Muster, sowie Beschädigungen durch den Auftraggeber, wird diesem die Ware zum Warenwert berechnet. Darüber hinaus behält sich der Auftragnehmer die Geltendmachung weiterer Schäden (z.B. Aufwand der Neubeschaffung oder höhere Anschaffungskosten) vor.

 

§3 Vertragliche Grundlagen

(1) Ein rechtsverbindlicher Vertrag kommt erst durch unsere schriftliche Auftragsbestätigung und die Zahlung der vereinbarten Kaution zustande. Ein unterschriebener Vertrag mit benzaubernd heiraten ist bindend. Dieser kann auch per E-Mail, per Fax oder per Post erfolgen.

(2) Der Vertrag ist ebenso bindend, mit der Überweisung der Reservierungsgebühr. Dabei besteht die Einverständniserklärung.

(3) Jede Änderung des Vertrages bedarf der Schriftform.

(4) Der Mietzeitraum beginnt mit Übergabe der gemieteten Gegenstände. Der Mietvertrag endet mit Rückgabe der gemieteten Gegenstände.

 

§4 Vertragsabschluss/Kaution

(1) Beim Vertragsabschluss wird eine Anzahlung/Reservierungsgebühr in Höhe von 350,00 € fällig.

(2) Dieser Betrag ist in bar oder per Überweisung innerhalb von 14 Tagen zu leisten. Erst dann ist der Auf-trag angenommen und somit der festgelegte Termin reserviert!

(3) Der Vertrag ist mit der Anzahlung/Reservierungsgebühr bindend und der Auftraggeber erklärt damit sein Einverständnis mit der Geltung der allgemeinen Geschäftsbedingungen.

(4) Bei Mietaufträgen wird vom Auftragnehmer eine vereinbarte Kaution erhoben. Die Höhe der Kaution wird je nach Verkehrswert der ausgeliehenen Posten festgelegt. Diese ist spätestens am Ausleihtag zu entrichten.

 

§5 Angebote, Preise

(1) Die Angebote und Auskünfte des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich.

(2) Es wird keine Haftung für die Aktualität der auf den Internetseiten des Auftragnehmers und sonstigen Medien veröffentlichten Preisangaben übernommen. Maßgeblich ist nur der vereinbarte Preis.

(3) Sind einzelne Kostenpositionen bei der Erstellung der Gesamtrechnung noch nicht bekannt, ist der Auftragnehmer berechtigt Nachforderungen zu stellen.

(4) Der vereinbarte Gesamtbetrag ist nach Fertigstellung der Dekorationsarbeit sofort in bar fällig. Bei Miet-aufträgen werden die Gesamtkosten am Tage des Verleihs, vor Übergabe der Verleihartikel, fällig. An und Abfahrt für Dekorationsarbeiten gelten als Arbeitszeit und werden berechnet und in Rechnung gestellt.

 

(5) Kleine Abweichungen oder technische Änderungen gegenüber unseren Abbildungen und Beschrei-bungen sind möglich. Der Auftragnehmer ist berechtigt, einen anderen als den angebotenen Gegenstand zu liefern, wenn dieser in Bezug auf den nach dem - bei dem Vertrag vorausgesetzten oder vereinbarten - Zweck den gleichen Funktions- und Leistungsumfang bietet und daher für den Auftraggeber zumutbar ist.

 

§6 Kautionsrückerstattung

(1) Mit der Rücknahme des Vertragsobjektes bestätigt der Auftragnehmer nicht, dass diese ohne Mängel übergeben wurden. Der Auftragnehmer behält sich ausdrücklich vor, die Mietobjekte eingehend zu prüfen.

(2) Die Kautionsrückerstattung erfolgt ca. 2-3 Wochen nach der Warenrückgabe, soweit keine Beschädigung wie Brandlöcher, Risse im Stoff, Standbeschädigungen, Glasschäden oder Gerätebeschädigungen vorhanden sind. Die Erstattung erfolgt per Überweisung.

(3) Befindet sich das Vertragsobjekt bei Rückgabe nicht im ordnungsgemäßen Zustand (z. B. wenn Verschmutzungen nicht auswaschbar sind), ist der Ersatz in vollem Wert vom Auftraggeber zu tragen.

(4) Die Kaution wird in Schadenshöhe zurückbehalten. Ist der Schadenswert höher wird zusätzlich eine Zuzahlung gefordert.

(5) Dem Auftraggeber wird Gelegenheit geboten (falls möglich) den Schaden zu überprüfen. Dem Auftrag-geber ist bekannt, dass die Waren des Auftraggebers zeitnah weitervermietet bzw. benötigt werden und eine schnelle Klärung des Problems dabei von enormer Bedeutung ist. Sollte der Auftraggeber den Aufforderungen des Auftragnehmers auf Überprüfung nicht fristgemäß nachkommen bzw. keine substantielle Äußerung zum Protokoll des Auftragnehmers abgeben, so gilt dies als Anerkennung des Protokolls des Auftragnehmers und somit als Anerkennung des Schadens.

(6) Sollte die Ware durch die Post beschädigt werden, erhalten Sie die Kaution, nachdem der Schadenersatz von der Post ausbezahlt wurde.

 

§7 Vertragskündigung

(1) Wird der Auftrag storniert, so wird die Anzahlung bzw. Kaution als Entschädigung für Ausfälle bzw. Vorleistungen einbehalten. Stornokosten sind bei uns wie folgt festgesetzt:

1. Bei Absage der Veranstaltung, bis 12 Wochen vor dem geplanten Veranstaltungstermin, werden Stornierungskosten von mind. 30 % des vertraglich vereinbarten Auftragsvolumens fällig.

2. Bei einer Absage der Veranstaltung, bis 14 Tage vor dem geplanten Veranstaltungstermin, werden Stornierungskosten von mind. 50 % des vertraglich vereinbarten Auftragsvolumens fällig.

3. Bei Absage von Aufträgen zu einem Zeitpunkt von weniger als 14 Tage vor dem geplanten Veranstaltungstermin wird die volle Auftragssumme fällig.

(2) Sollten für die Erfüllung des Auftrages beim Auftragsnehmer bereits höhere Vorbereitungskosten angefallen sein, so sind diese vollständig zu ersetzen.

(3) Die Stornierungssumme ist sofort zu leisten.

(4) Der Auftragnehmer behält sich vor, beim Vorliegen eines wichtigen Grundes, vom Vertrag zurück-zutreten. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn der Auftraggeber den angeforderten Betrag nicht fristgemäß gezahlt hat oder, im Falle eines Mietauftrages die Annahme der Mietsache verweigert.

 

§8 Leistungsumfang, Leistungsfristen, Termine

(1) Zugesagte Liefer- und Fertigungsfristen sind unverbindlich, es sei denn sie sind schriftlich bestätigt. Der Beginn der angegebenen Liefer- und Aufbauzeiten setzt die Abklärung aller technischen Fragen voraus.

(2) Der Auftraggeber stellt freien Zugang zum Ort der Dekoration, Belade- und Entlademöglichkeiten während dem Auf- und Abbau, ausreichend Parkraum in der unmittelbaren Nähe und die ungehinderte Anfahrt zum Veranstaltungsort sicher.

(3) Der Auftraggeber sorgt dafür, dass keine Behinderung am Veranstaltungsort während der vereinbarten Auf- und Abbauzeiten auftritt. Der Auftragnehmer ist berechtigt die Aufbauarbeiten bei Behinderung einzustellen. Die Zahlungsverpflichtungen des Auftraggebers bleiben davon unberührt. Mehrkosten welche z.B. durch eine erneute Anreise oder Abbruch der Dekoration entstehen, müssen vom Auftraggeber getragen werden.

§9 Abnahme, Gewährleistung

(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Leistungen/Waren unverzüglich nach deren Erbringung zu prüfen. Die Abnahme der Dekoration erfolgt unmittelbar nach Ende des Aufbaus, d.h. vor dem Beginn der Veranstaltung.

(2) Spätestens dann sind Mängel deutlich und unmissverständlich anzuzeigen. Spätere Mängelanzeigen sind unwirksam.

(3) Die Gewährleistung ist auf Nachbesserung bzw. Ersatzlieferung, soweit diese sinnvoll möglich ist, beschränkt. Im Falle des Verkaufs von gebrauchtem Material wird jegliche Gewährleistung ausgeschlossen.

(4) Unterschiedliche Auffassungen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer bezüglich der künstlerischen Umsetzung der Dekoration, ist kein Mangel und führt nicht zu einer Preissenkung.

 

In Bezug auf Mietaufträge:

(5) Unverzüglich nach Erhalt der Ware hat der Auftraggeber die Mietsache auf Vollständigkeit und seinen vertragsgerechten Zustand zu untersuchen. Offensichtliche Mängel sind vor Ingebrauchnahme und versteckte Mängel sofort nach ihrer Entdeckung unter Bezeichnung des behaupteten Mangels beim Auftragnehmer anzuzeigen. Bei Unterlassung der rechtzeitigen Anzeige (vor der Verwendung der Mietsache) gilt die Mietsache als mangelfrei.

(6) Der Auftraggeber erhält bestellte Hussen bzw. Tischwäsche gereinigt und gebügelt zugeschickt. Für den Transport werden die Hussen bzw. Tischwäsche gefaltet und in Kartons verpackt bzw. versendet. Dadurch entstandene Falten sind unwesentlich und können nicht vom Auftraggeber beanstandet werden.

(7) Die Mietsache ist zum vertraglich vereinbarten Zweck gebrauchstauglich. Dem Auftraggeber ist bekannt, dass sie mehrfach eingesetzt wird und folglich weder neu noch frei von Beeinträchtigungen ist. Unwesentliche Abweichungen der Mietsachen in Fläche, Farbe, Maß und Festigkeit stellen daher keinen Sachmangel dar.

 

§10 Pflichten und Obliegenheiten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Leistungen des Auftragnehmers sachgerecht zu nutzen und übermäßige Inanspruchnahme zu vermeiden, sowie sie gegen Feuer, Wasserschaden, Diebstahl und sonstiges Abhandenkommen zu schützen.

(2) Das Vertragsobjekt darf vom Auftraggeber nur zu dem vertraglich vereinbarten Zweck erfolgen und nur in der von der vorgesehenen Weise bedient werden. Der Auftraggeber hat bei Benutzung des Vertragsobjektes alle Instruktionen des Herstellers und des Auftragnehmers zu beachten und zu befolgen.

(3) Der Auftraggeber hat alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um Schäden zu verhindern und zu minimieren. Er hat dem Auftragnehmer die Feststellung und Beseitigung der Mängel zu ermöglichen und zu diesem Zweck Zugang zu den entsprechenden Räumen und Einrichtungen zu ermöglichen.

(4) Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, Justierungen oder Veränderungen am Vertragsgegenstand vorzunehmen, Reparaturen an dem Gerät durchzuführen, oder es zu versuchen.

(5) Des Weiteren darf die angemietete Dekoration nicht an einen Dritten weitergegeben werden. Ist dieser Fall trotzdem aufgetreten, haftet der Auftraggeber für jeden zustande gekommenen Schaden und leistet eine Geldstrafe in Höhe von 250,00 EUR.

 

§11 Mietzeit und verspätete Rückgabe

(1) Der Mietzeitraum beginnt mit Übergabe der gemieteten Gegenstände. Der Mietvertrag endet mit Rückgabe der gemieteten Gegenstände.

(2) Die Standard-Verleihdauer beträgt 4 Tage. Auch wenn die gemieteten Artikel vorzeitig oder unbenutzt zurückgegeben werden. Eine längere Leihdauer ist nach Rücksprache auch möglich!

(3) Erhält der Auftragnehmer die Mietsache nicht rechtzeitig zurück, wird dem Auftraggeber für jeden Tag (ab dem 5. Tag) der verspäteten Rückgabe 50 % des vereinbarten Mietpreises als pauschalierter Schadensersatzanspruch in Rechnung gestellt. Darüber hinaus behält sich der Vermieter die Geltendmachung weiterer Schäden vor.

 

§12 Rückgabe des Vertragsgegenstandes

(1)Der Auftraggeber hat den Vertragsgegenstand in dem Zustand zurückzugeben, der dem Anlieferungszustand des Gegenstandes unter Berücksichtigung der durch den vertragsmäßigen Mietgebrauch entstandenen Wertminderung entspricht.

(2) Der Auftraggeber muss die gemieteten Gegenstände sorgfältig behandeln und vor Rückgabe grob säubern. Die Reinigung und Bügelservice trägt der Auftragnehmer (im Preis inkl.). Extrem verschmutzte Artikel können nachberechnet werden.

  

§13 Haftung des Auftraggebers

(1) Die angemieteten Gegenstände sind nicht versichert. Die Haftung geht auf den Auftraggeber über, sobald dieser die angemieteten Gegenstände in Empfang nimmt.

(2) Der Auftraggeber haftet während der Mietdauer für alle Schäden die aus der Benutzung der angemieteten Gegenstände resultieren, insbesondere für abhanden gekommenes oder defektes Material, sowie unsachgemäße Nutzung in vollem Umfang.

(3) Der Auftraggeber hat jede Fahrlässigkeit und Vorsatz zu vertreten. Der Auftraggeber haftet für alle Schäden, die dem Auftragnehmer, durch ihn oder in seinem Auftrag von Dritten am Dekorationsmaterial entstehen. Diese Haftung umfasst auch Mangelfolgeschäden. Dies gilt auch für Schäden, die durch Dritte oder höhere Gewalt wie Schäden durch Brand, Sturm, Unwetter, Hagel, Wasser, Einbruch, Diebstahl, Vandalismus und Terrorismus verursacht werden.

(4) Der Auftraggeber haftet für alle Rechtsverletzungen und Ansprüche des Auftragnehmers und Dritten, die durch die oder im Zusammenhang mit der rechtswidrigen Inanspruchnahme einer Leistung des Auftragnehmers entstehen. Die Haftung ist nicht auf die Benutzung durch den Auftraggeber selbst oder dessen Erfüllungsgehilfen beschränkt.

(5) Unbeschadet etwaiger darüber hinausgehender Ansprüche und Rechte wird der Auftraggeber den Auftragnehmer von allen gegen diesen erhobenen Ansprüche Dritter einschließlich der Kosten einer etwaigen angemessenen Rechtsverteidigung freistellen.

(6) Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden, die durch und bei der Benutzung der Mietgegenstände eintreten. Die angemieteten Gegenstände dienen nur zum Zwecke der Dekoration.

 

§14 Haftung des Auftragnehmers

(1) Hinsichtlich der Erbringung der vertraglichen Hauptleistungspflichten haften der Auftragnehmer und dessen Erfüllungsgehilfen nicht für leichte Fahrlässigkeit.

(2) Darüber hinaus, insbesondere hinsichtlich von Schaden, die beim Auftraggeber oder bei Dritten entstehen, hat der Auftragnehmer nur Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zu vertreten. Der Auftragnehmer oder seine Erfüllungsgehilfen haften auch nicht für indirekte Schäden, unabhängig davon, ob sie beim Auftraggeber oder bei Dritten entstehen.

(3) Schadensersatzansprüche aus Unmöglichkeit und unerlaubter Handlung sind sowohl gegenüber dem Auftragnehmer als auch den Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen des Auftragnehmers ausgeschlossen.

(4) Die Haftung des Auftragnehmers ist, soweit gesetzlich zulässig, auf den für die Leistung ausgehandelten Betrag begrenzt.

(5) Der Auftragnehmer haftet maximal mit dem Auftragsvolumen. Weitergehende Ansprüche des Auftraggebers - gleich aus welchen Rechtsgründen - sind ausgeschlossen. Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden, die nicht am Liefergegenstand selbst entstanden sind; insbesondere nicht für entgangenen Gewinn oder sonstige Vermögensschäden des Auftraggebers. Gewährleistungsansprüche gegen den Auftragnehmer stehen nur dem unmittelbaren Auftraggeber zu und sind nicht abtretbar.

 

§15 Datenschutz

Der Auftraggeber erklärt sich einverstanden, dass seine persönlichen Daten, insbesondere Name, Anschrift, Telefon- und Faxnummer, E-Mailadresse sowie alle das Geschäftsverhältnis betreffende Daten, auf elektronischen Medien gespeichert werden. Die Einhaltung des Bundesdatenschutzgesetzes wird durch den Auftraggeber zugesichert.

 

§16 Exklusivität
Während der Vertragslaufzeit ist der Auftraggeber nicht berechtigt, die durch den Auftragnehmer erbrachte Leistung an anderer Stelle anzubieten, einzukaufen oder von anderer Stelle erbringen zu lassen. 
Alle Konzepte und Angebote des Auftragnehmers unterliegen dem Urheberrecht. Sie dürfen Dritten insbesondere Mitbewerbern, auch in Auszügen, nicht bekannt gegeben oder überlassen werden. Bei Zuwiderhandlungen hat der Auftraggeber eine Zahlung von mind. 50% des im Angebot genannten Betrages als Schadensersatz an den Auftragnehmer zu leisten.

 

§ 17 Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung im Rahmen der gesondert getroffenen Vereinbarungen oder dieser AGB unwirksam sein oder werden, gegen zwingendes Recht verstoßen oder aus anderen Gründen nichtig sein, so bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die nichtigen oder unwirksamen Bestimmungen sind durch solche zu ersetzen, die dem wirtschaftlich Gewollten in zulässiger Weise am nächsten kommen.

 

§18 Schlussbestimmung
Erfüllungsort ist der Sitz des Auftragnehmers. 
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. 
Als Gerichtsstand gilt Ludwigsburg als vereinbart, soweit nicht andere gesetzliche Bestimmungen dem widersprechen.

 

                                               Brautstyling 

Der Auftraggeber verpflichtet sich, die Geschäftsbedingungen sorgfältig zu lesen und vollständig zur Kenntnis zu nehmen. Die nachfolgenden AGB gelten für alle erteilten Aufträge. Sie gelten als vereinbart, wenn ihnen nicht umgehend widersprochen wird.

§ 1Allgemeines

Gegenstand des Auftrags ist die Tätigkeit des Makeup Artists zum vertraglich vereinbarten Zweck. Ein Vertragsverhältnis kommt ausschließlich zwischen dem Makeup Artist und seinem Auftraggeber zu Stande. Das vereinbarte Honorar ist nach erbrachter Leistung sofort in Bar zu begleichen.

 

§ 2 Optionen

Optionen sind Reservierungen für die Tätigkeit des Makeup Artists zu einem festgelegten Termin. Die Option verfällt sofort, wenn eine Festbuchung durch einen Dritten möglich ist und der optionierte Termin auch nach Rückfrage bei dem Auftraggeber, mit dem die Option vereinbart wurde, nicht zu einer festen Buchung führt.

§ 3 Festbuchung

Eine Festbuchung stellt eine für den Makeup Artist und den Auftraggeber verbindliche Auftragserteilung dar. Im Falle einer Festbuchung steht dem Makeup Artist das vereinbarte Honorar auch dann in voller Höhe zu, wenn der Auftrag aus Gründen, die der Makeup Artist nicht zu vertreten hat, nicht oder nicht im vereinbarten Umfang durchgeführt wird und dies nicht mindestens 3 Werktage vor dem vereinbarten Termin schriftlich mitgeteilt wurde. Der Makeup Artist kann für die angebotenen Dienstleistungen für halbe Tage (4 Stunden) oder ganze Tage (8 Stunden) gebucht bzw. optioniert werden. Es werden daher Dienstleistungs-, Tages- oder Halbtageshonorare vereinbart. Im Falle der Vereinbarung von Tages- oder Halbtageshonorare werden für Arbeitszeiten, die über den gebuchten Zeitraum hinausgehen, die zusätzlich anfallende Arbeitszeit nach Stunden berechnet. Der Stundensatz beträgt umgerechnet 1/8 des vereinbarten Tagessatzes beziehungsweise 1/4 des Halbtagessatzes.

§ 4 Fremd- und Nebenkosten

Bei einer Festbuchung hat der Auftraggeber anfallende Fremd- und Nebenkosten (z.B. Materialkosten, Requisiten, Stylingkosten, ggf. Reise- und Übernachtungskosten sowie Spesen bei Aufträgen außerhalb des Wohnortes des Makeup Artists nach den steuerlichen Vorschriften, Servicegebühren etc.) zu tragen und, je nach Absprache, vorab in voller Höhe oder Anteilig an den Makeup Artist zu zahlen. Ansonsten ist der Makeup Artist nicht verpflichtet, seine Tätigkeit in dem vereinbarten Umfang zu erbringen. Wird der ursprünglich erteilte Auftrag erweitert, ist der Makeup Artist berechtigt, zusätzlich von ihm erbrachte Tätigkeit sowie entstandene Fremd- und Nebenkosten gesondert in Rechnung zu stellen.

 

 

 

 

§ 5 Anreise

Ist bei Inlandsreisen eine Anreise am Vortag erforderlich oder dauert eine Reise zum und vom Ausführungsort pro Tag mehr als 4 Stunden oder liegt der Ausführungsort außerhalb Deutschlands, so werden Reisetage, falls nicht anders abgesprochen, nach zeitlichem Aufwand berechnet. Grundlage ist das Tageshonorar. An und Abreise gilt als Arbeitszeit und wird berechnet.

§ 6 Auftragsstornierungen und Ausfallhonorar

Die Lösung vom Vertrag, gleich ob durch Rücktritt oder Kündigung, ist bei Festbuchungen nur aus wichtigem Grund möglich. Wird ein bereits begonnener Auftrag nicht fertig gestellt, oder annulliert der Auftraggeber einen Auftrag später als 3 Tage vor dem vereinbarten Termin, ohne dass der Makeup Artist dies zu vertreten hat, steht ihm das vereinbarte Honorar sowie die bis dahin angefallenen Neben- und Fremdkosten vollständig zu. Als begonnen gilt ein Auftrag, wenn der Make-up Artist mit der Ausführung seiner vertraglich geschuldeten Leistung begonnen hat. Wird die Buchung storniert, gelten folgende Regeln:

3 Tage vor Termin: 100%
7 Tage vor Termin: 75%
14 Tage vor Termin: 50%
21 Tage oder länger vor Termin : 25%

Sonderregelung Brautstyling: Die Braut hat binnen 24 Stunden nach dem Probetermin Zeit die Buchung zu stornieren sofern sie trifftige Gründe für ein Nichtgefallen hat. In diesem Fall fallen keine weitere Kosten (außer die des Probetermines) an. Bei allem über 24 Stunden gelten die normalen Staffelungen.

Sollte der Make-up Artist seine Tätigkeit aufgrund einer Krankheit oder von ihm nicht zu vertretender Umstände nicht erbringen können, wird der Makeup Artist sich nach besten Kräften bemühen, einen adäquaten Ersatz zu finden

§ 7 Haftung

Der Make up Artist übernimmt keine Haftung für Dritten zugefügte Personen- und Körperschäden und auch nicht für Schäden, die aus der Verletzung einer für das Vertragsverhältnis wesentlichen Hauptleistungspflicht herrühren – sofern sie nicht auf grobe Fahrlässigkeit oder vorsätzliches Handeln beruhen. Der Make up Artist übernimmt keine Haftung für mögliche allergische Reaktionen, die während oder nach der Dienstleistung durch die verwendeten Produkte auftreten.

 

§ 8 Namensnennung

Der Makeup Artist hat Anspruch darauf, bei der Verwendung seines Werkes (einschließlich Testshootings und Editorials) als Urheber genannt zu werden. Der Auftraggeber stellt die Umsetzung dieser Regelungen in seinen Verträgen mit Dritten sicher. Bei Verstoß gegen diese Nennungsverpflichtungen ist ein Aufschlag von 100% auf das vereinbarte Honorar des Makeup Artists zu zahlen.

 

 

 

 

 

 

 

§ 9 Urheber & Rechteübertragung

Der Makeup Artist ist ausschließlicher Inhaber sämtlicher Eigentums-, Urheber- und sonstiger Schutzrechte an den von ihm übersandten sowie übergebenen Arbeitsproben in Form von Portfolios, Fotografien, analogen und digitalen Datenträgern sowie Zeichnungen etc. Diese Arbeitsproben des Makeup Artist dürfen ohne vorherige Genehmigung nicht vervielfältigt und Dritten nicht zugänglich gemacht werden und sind an den Makeup Artist zurückzugeben. Ein Zurückbehaltungsrecht an den Arbeitsproben steht dem Auftraggeber nicht zu. Es fällt nicht in den Verantwortungs- und Aufgabenbereich des Makeup Artists, urheberrechtliche Nutzungsrechte für die Verwendung von Requisiten zu prüfen bzw. entsprechende Nutzungsrechte einzuholen. Diese Aufgabe hat der Auftraggeber zu übernehmen. Der Auftraggeber erwirbt, soweit nicht anders vereinbart, kein Eigentum an den zur Verfügung gestellten Materialien und Requisiten. Die aus der Übertragung der Rechte auf Dritte resultierenden Ansprüche des Auftraggebers werden bereits jetzt in Höhe der zwischen dem Makeup Artist und dem Auftraggeber vereinbarten Honorare sowie etwaig entstehender Honorarnebenkosten und sonstigen Entgelte an den Makeup Artist abgetreten. Der Auftraggeber ist berechtigt, die an den Makeup Artist abgetretene Forderung von Dritten im eigenen Namen für Rechnung des Makeup Artists einzuziehen. Er hat den eingezogenen Betrag innerhalb von sieben Tagen nach Eingang bei ihm an den Make-up Artist auszuzahlen. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, die Aufrechnung mit vom Makeup Artist bestrittenen bzw. nicht rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen zu erklären. Der Auftraggeber ist ferner nicht berechtigt, seine ihm gegen den Makeup Artist zustehenden Forderungen und Rechte an Dritte abzutreten bzw. zu übertragen. Bei unberechtigter Verwendung, Weitergabe sowie sonstiger nicht vereinbarter Nutzung wird vorbehaltlich weiterer Schadenersatzansprüche ein Honorar in Höhe des fünffachen vereinbarten Honorars fällig.

§ 10 Salvatorische Klausel

 

Nebenabreden oder von diesen Bedingungen abweichende Vereinbarungen bedürfen der Schriftform. Wird eine Bestimmung des Vertrages oder dieser Vertragsbedingungen unwirksam, berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bedingungen und des Vertrages. Anstelle einer unwirksamen Bestimmung gilt dasjenige als vereinbart, was dem angestrebten Zweck möglichst nahe kommt. Entsprechendes gilt für die Ausfüllung von Vertragslücken. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland als vereinbart, auch bei Lieferungen ins Ausland. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Geschäftssitz des Makeup Artists.